Familie will geplant sein

Hochzeit

Heirat ist für die allermeisten Paare mehr als nur ein (Ja-)Wort. Die Hochzeit markiert gleichzeitig den Startpunkt in ein ganz neues Lebenskapitel. Jetzt ist man nicht mehr Freund und Freundin, sondern Ehemann und Ehefrau. Mit allen Folgen und Konsequenzen. Für die meisten der ideale Zeitpunkt, um sich mit der Familiengründung zu beschäftigen: Kinder sollen das Eheglück vervollkommnen. Doch wie bei der Hochzeit selbst gilt auch hier: Gut geplant ist gut gelungen.

Ganz unromantisch wirtschaftlich

Zunächst sollte sich das Paar über die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse im Klaren sein. Mit der Hochzeit ändert sich nicht nur der Nachname eines Partners (zumindest in den meisten Fällen), auch die steuerliche Veranlagung ist eine andere. Soll vielleicht ein Haus gebaut werden, jetzt gleich, oder später? Wie sicher ist der Arbeitsplatz? Wie ist unser wirtschaftliches Fundament? Haben wir alle wichtigen Versicherungen? Fragen, die so gar nicht zu Romantik und Liebesglück passen, die aber nicht außer acht gelassen werden sollten. Wer Kinder gro߸ziehen möchte, nimmt eine gewaltige Verantwortung auf sich. Da sollten auch die Ökonomischen Rahmenbedingungen passen.

Her mit dem Nachwuchs

Bei der Erzeugung des Nachwuchses hat Mutter Natur alles hervorragend für uns geregelt - meistens jedenfalls. Will sich die ersehnte Schwangerschaft einfach nicht einstellen, ist ein Besuch beim Arzt angeraten. Die moderne Medizin macht vieles möglich, Stichwort künstliche Befruchtung. Alle Mühen lohnen sich, wenn dann endlich das eigene Baby in den Armen der Eltern liegt.

Und wo ist das Kinderzimmer?

Es klingt simpel, ist es aber nicht: Der Nachwuchs braucht - natürlich nicht sofort,aber mit zunehmenden Alter - Platz zum Toben und Spielen. Muss also eine größere Wohnung her? Oder vielleicht sogar ein Häuschen? über die richtige Lösung bestimmt natürlich der eigene Kontostand mit. In jedem Fall sollten sich werdende Eltern frühzeitig um das kleine Reich ihres künftigen Sprösslings kümmern. Ist die vorhandende Wohnung gro߸ genug, muss das geeignete Zimmer ausgewählt werden. Anderenfalls wird es Zeit, die Immobilienanzeigen in der örtlichen Tageszeitung oder auf den bekannten Internetportalen zu studieren. Wer es sich aussuchen kann, sollte bei der Wahl auch Faktoren wie benachbarte Spielplätze oder gar Kindertagesstätten oder Schulen in Erwägung ziehen.

Wer umzieht, sollte dabei bereits im Hinterkopf haben, dass es bei einem Kind möglicherweise nicht bleiben wird. Ist der Abstand zwischen den Sprösslingen nicht zu groß, können diese natürlich erst einmal gemeinsam in einem Zimmer unterkommen. Eine kindgerichte Ausstattung mit vielen Farben ist dabei selbstverständlich. Hier ist zudem in jedem Fall die Anschaffung eines Hochbetts zu empfehlen. Denn ein mitwachsendes Hochbett ist für Kinder schon für sich allein genommen einfach toll, mit einigen Anbauten wie zum Beispiel einer Rutsche lässt es sich zudem ganz schnell in einen kleinen Abenteuerspielplatz verwandeln. Und welches Kinder geht da nicht gerne schlafen? Aber vor allem: Es spart jede Menge Raum. Raum, der für Kleiderschrank, Spielzeug, Schreibtisch und viele andere wichtige Dinge verwendet werden kann.

Ab in den Kindergarten - oder?

Obwohl eigentlich jedes Kind einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz, empfehlen böse Zungen, sich am besten direkt nach der Entbindung um einen solchen zu kümmern. In der Tat sind Plätze vor allem in den Städten immer noch rar, es kann also nicht schaden, sich frühzeitig um dieses Thema zu bemühen.

Früher war es praktisch selbstverständlich, dass die Mutter für eine Zeitlang zu Hause blieb, um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Heute arbeiten nicht selten beide Elternteile, schon allein aus wirtschaftlichen Gründen. In diesem Fall ist der Kitaplatz nahezu existenziell, sofern es nicht geduldige und fitte Großeltern gibt, die sich nur zu gerne und mit Leidenschaft über den oder die Kleinen kümmern.

Oder, die andere Variante, Mama geht weiter arbeiten und Papa bleibt daheim. Das war noch vor einigen Jahren undenkbar, gehört aber heute zunehmend zur gesellschaftlichen Realität. Und ist auch so ein Punkt, über den angehende Eltern frühzeitig sprechen sollten.

Projekt Familiengründung

Die Gründung einer Familie ist nichts, was man so nebenbei erledigen oder dem Zufall überlassen sollte. Es ist vielmehr ein Projekt. Mit Sicherheit das Schönste im Leben, aber eben doch ein Projekt, das Ehepaare mit Umsicht und zur rechten Seiten auch mit etwas Pragmatismus angehen sollten. Denn die Belohnung ist schöner und größer als alles andere: Ein wunderbares Familienleben.